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Tschüss, Fußpilz!

Jeder dritte Österreicher wird schätzungsweise mindestens einmal im Leben von einem Fußpilz befallen. Gerade in der sommerlichen Flip-Flop-Saison ist das unangenehm. Er sieht neben dem Juckreiz auch noch unschön aus. Unsere Tipps helfen Ihnen, ihn zu bekämpfen.

Wann spricht man von einem Fußpilz?
Fußpilz ist eine durch verschiedene Pilzarten ausgelöste entzündliche Erkrankung der Haut, die meist in den Zehenzwischenräumen auftritt, aber auch den gesamten Fuß inklusive der Nägel betreffen kann. Fußpilz ist in den Industriestaaten eine weitverbreitete Infektionskrankheit. Anhand ihres charakteristischen Aussehens unterscheidet man drei Arten von Fußpilz. Zur Diagnose reicht oft das äußere Erscheinungsbild. Bei Unklarheiten kann eine mikroskopische Abklärung bzw. das Anlegen einer Pilzkultur erfolgen. Je nachdem, wie groß das befallene Areal ist, entscheidet sich der Arzt für eine Lokaltherapie oder eine Therapie in Tablettenform. Betroffene sollten während und nach der Behandlung bestimmte Vorsichtsmaßnahmen beachten, um eine verlängerte oder erneute Infektion zu vermeiden. Typisch für Fußpilz sind einzelne oder mehrere scharf begrenzte, schuppende und gerötete Stellen, innerhalb derer sich auch Pusteln – als Zeichen einer Zweitinfektion mit Bakterien – befinden können. Beschwerden bei Fußpilz sind unter anderem: Juckreiz, Rötung, Schuppenbildung, weißlich aufgequollene Haut und Brennen.

So können Sie vorbeugen
• Nasse Füße immer gründlich abtrocknen, – unbedingt auch die Zehenzwischenräume.
• Tragen Sie möglichst Baumwollstrümpfe anstatt Socken mit Kunstfasern. Baumwolle ist gesünder für das Fußklima. Sie können auch ausgekocht werden. So werden mögliche pilzbefallene Hautschüppchen nicht weiter verteilt.
• Barfußlaufen in der Natur ist natürlich generell sehr gesund. Im Schwimmbad sollten Sie allerdings immer und überall Badeschlapfen oder Flip-Flops tragen.
• Die Schuhe am besten täglich wechseln und diese gründlich auslüften.
• Schuhdesinfektionsspray verwenden
• Nur eigene Handtücher und Schuhe benutzen.
• Handtücher und Socken täglich wechseln.
• Füße und Zehennägel regelmäßig pflegen.
• In Hotelzimmern Hausschuhe tragen.

So ist es schon mal unwahrscheinlicher, dass Sie sich mit Fußpilz infizieren.
Wenn sich doch ein Fußpilz gebildet hat
Wichtig ist zu wissen, dass Sie ihn behandeln müssen. Er wird nicht von selbst abheilen. Fußpilz wird, wenn möglich, lokal mit pilzwirksamen Medikamenten (Antimykotika) behandelt. Es gibt eine Reihe von Salben und Cremen, die diese Stoffe enthalten. Bei der Behandlung ist zu beachten, dass sie noch zwei bis drei Wochen nach Abklingen der Symptome weitergeführt werden muss, um Rückfalle und chronische Pilzerkrankungen zu vermeiden. Trotz Besserung der Hautveränderungen und Abklingen des Juckreizes können sich in den Zehenzwischenräumen noch Pilzsporen befinden, die sich durch die Wirkung des Medikaments zwar nicht mehr vermehren, aber noch lebensfähig sind.

Haben Sie noch Fragen zur Behandlung von Fußpilz? Gerne helfen wir Ihnen weiter. Sprechen Sie uns einfach bei Ihrem nächsten Apothekenbesuch darauf an. Wir finden die beste nachhaltige Therapie für Sie!